3D Drucken in der Dentaltechnik

In den vergangenen Tagen habe ich die meiste Zeit mit meinem neuen 3D Drucker verbracht, es ist ja ehrlich gesagt das beste Spielzeug in meinem Leben. Ich kann damit alle meine verrückte Ideen und Formfindungs-Experimente realisieren, und währen dem Experimentieren und Arbeiten bekommt man immer wieder neue Ideen über die Anwendungsmöglichkeiten des 3D Druckens.

Am Anfang habe ich 3D modelle von verschiedenen Seiten runtergeladen, danach habe ich die ein bisschen verändert um leichter und nachhaltiger 3D drucken zu können, danach habe ich die mit meinem Kamera fotografiert. Von den meisten meiner Projekten habe ich auch eine Video-Dokumentation gemacht, ich habe Kleinfilme mit stop-motion Technik zusammengechnitten und auf Youtube hochgeladen. Hier ist einer meinen Lieblingen:

Die Entwicklung von verschiedenen 3D Druck-Technologien beschleunigt sich stätig, es werden immer bessere Methoden publiziert. Dank der Open-Source Gesellschaft ist diese Evolution wirklich schnell und progressiv, die Technologie wird sowohl im Medizin als auch in der Sportindustrie angewandt.

Mit der Hilfe von Reverse-Engineering, die gleichzeitige Anwendung von einem 3D Scanner, 3D Modeling-Programm und 3D Drucker können nicht nur schnelle Prototípen ausgeführt, sondern es wird heutzutage immer öfter in der Zahntechnik benutzt. Die Zähne der Patienten wird mit einem 3D Scanner eingelesen, danach wird das 3D Model vom Techniker auf dem Rechner erstellt, und danach kann Prototypen drucken, zum Beispiel um Zahnklammer zu machen.

dent3D

Zuerst wird das Model virtuell in waagerechte Scheiben zerschnitten, die dann eine nach der anderen gedruckt und gehärtet werden, bis das 3-D-Objekt fertig vorliegt. Im Prinzip ist es wie beim klassischen 2-D-Drucker: Die Düsen, die flüssigen Kunststoff (oder Wachs) abgeben, funktionieren wie die eines Tintenstrahl-Bürodruckers. Durch die Überlagerung der Schichten mit einer definierten Dicke nimmt das 3-D-Objekt auch in der Höhe Form an. 3D Systems benutzt auch andere Technologien, um 3-D-Teile herzustellen. Einerseits gibt es die Stereolithografie (.stl Datei), in welcher ein flüssiger Kunststoff durch einen Laserstrahl lokal Punkt für Punkt und Schicht für Schicht polymerisiert (gehärtet) wird. Des Weiteren können mit dem ähnlichen 3-D-Lasersinterverfahren, in welchem Pulver anstelle flüssigen Kunststoffs eingesetzt wird, Teile aus Metall, Kunststoff, Keramik oder Komposit direkt hergestellt werden.

© parametric | art

© parametric | art

Schade, dass man noch nicht mit Knochen drucken kann, ich wollte gerne neue Zähne haben, seit einigen Tagen tut mir da hinten weh.. Vielleicht sollte ich für nächste Woche mit meinem Zahnarzt in Ungarn Sopron einen Termin ausmachen.In den nächsten Beitrag werde noch mehrere Projekte und Videos zeigen, hoffentlich werdet ihr auch ein bisschen Lust 3D Skulpturen selbst zu machen!

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